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Neukirchen b. Hl. Blut. Auf Einladung der Hohenbogenliste mit den Gemeinden Arnschwang, Eschlkam, Gleißenberg, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach stellte sich am Donnerstagabend (17. Juni 2010) Landratskandidat Franz Löffler im Hohenbogenwinkel vor. "Unser Landkreis hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Diese erfolgreiche Arbeit gilt es weiterzuführen", stellte Neukirchens 2. Bürgermeister und Kreisrat Markus Müller als Vorsitzender der Hohenbogenliste bei der Begrüßung der gut besuchten Versammlung im Gasthof zum Bach fest. Arbeitslosigkeit auf historisch niedrigem Niveau und aktuell laufenden Straßenbauprojekte mit einem Volumen von über 150 Millionen Euro seien nur zwei Punkte die zeigen, daß die Menschen und die Unternehmer aber auch die Politik in den letzten Jahren gut gearbeitet hat. "Nichts ist so gut, als daß es nicht noch besser werden könnte", merkte Markus Müller an und meinte, daß mit Franz Löffler ein Mann zum Landrat kandidiert, der über den Landkreis hinaus über alle Parteigrenzen hinaus anerkannt und bestens vernetzt ist und dessen Wort Gewicht hat. "Das kann nur zum Vorteil für uns alle sein".

Franz Löffler knüpfte an die gute Entwicklung des Landkreises an, der durch Fleiß und Innovation unterschiedlicher Art andere Regionen überholt hat. So entstanden in den letzten Jahren zusätzlich 4000 versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. "Natürlich haben wir Baustellen wie die Berufsschulentwicklung und die Krankenhäuser, aber sich nur darauf zu konzentrieren wäre zu wenig". In Zeiten rückläufiger Bevölkerungszahlen sei es von besonderer Bedeutung, den Menschen im Landkreis das Gefühl zu geben, es habe einen besonderen Wert, hier zu leben. Deshalb habe er auch seinen Wahlkampf unter das Motto "Menschen begeistern" gestellt. "Nur wenn wir die Menschen für ihre Heimat begeistern können, werden sie hier bleiben und eine gute Zukunft haben", so Löffler.

Entscheidend wird auch sein, daß der zukünftige Landrat nicht nur Gesetze lesen kann sondern sie auch im Sinne der Landkreisbevölkerung anwendet. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, daß beispielsweise der Bau im Außenbereich, die Abwägung beim Naturschutz oder im Tierseuchenschutz eine weite Auslegung der Vorschriften verlangt. "Ich will hier wie meine Vorgänger an der Seite der Menschen stehen". Zur Schulpolitik merkte Löffler an, daß der Politik künftig mehr einfallen müsse, als bei rückläufigen Schülerzahlen einfach Standorte zusammenzulegen. "Mit den Schulen stirbt Kultur und Zukunft in den Landgemeinden". Dabei biete die aktuelle Hauptschulinitiative mit der Bildung von Mittelschulverbünden eine gute Gelegenheit, die Qualität dieses unter anderem für das Handwerk wichtigen Schulzweiges zu stärken. Die guten Erfahrungen mit Kombiklassen an Grund- und Hauptschulen könnten auch im Berufsschulwesen einfließen. So sprach sich Löffler dafür aus, verwandte Berufe verstäkt zusammen zu beschulen, um eine heimatnahe Berufsschule für die derzeit noch rund 3.000 Auszubildenden im Landkreis zu gewährleisten. Man komme nicht umhin Berufe wie Metzger und Metzgereifachverkäufer, deren Lehrplan sich zu 70 Prozent deckt, künftig überwiegend in einer Klasse zu unterrichten. "Hier haben wir akuten Handlungsbedarf, den ich als Landrat auch sofort angehen werde", versprach Franz Löffler. Derzeit arbeite man zusammen mit dem Kultursministerium an flexiblen Bildungsmodellen, die zum ländlichen Raum passen.

Bei der Krankenhausversorgung sprach sich Löffler klar gegen eine Privatisierung aus, da zu befürchten sei, daß sich große Konzerne nur die Rosinen herauspicken. Durch sein ehrenamtliches Mandat als Bezirkstagspräsident habe er gelernt wie wichtig eine Kooperation mit Häusern höherer Versorgungsstufe wie der Universitätsklinik oder den Barmherzigen Brüdern ist. Dadurch könnten auch junge Ärzte leichter für die Kreiskliniken gewonnen werden. Neben den bestehenden Disziplinen sollte sich der Landkreis um eine Abteilung Kinderheilkunde und Krebsheilkunde bemühen. "Die Landkreispolitik wird sich künftig wieder stärker in die Entwicklung der Krankenhausstruktur einmischen müssen, um eine bestmögliche Versorgung im ganzen Landkreis zu gewährleisten." Er habe verstanden, daß die Menschen ein Krankenhaus nur dann anerkennen, wenn bei einer Schnittverletzung oder einer Platzwunde auch schnell geholfen wird". Deshalb wolle er sich zusammen mit den niedergelassenen Fachärzten um eine ambulante Notfallchirurgie in Bad Kötzting und in Roding bemühen.

Weitere Themen des Abends waren Tourismus und Landwirtschaft sowie die künftige Förderpolitik der Europäischen Union. Löffler sprach sich für ein Engagement in der Donau-Moldau-Region aus, damit der Landstrich nicht wie in der Vergangenheit an der Grenze und fernab der Metropolen zurückbleibt. Hier müsse man in größeren Zusammenhängen denken, denn bei aller Kritik werde auch in Zukunft in erster Linie Europa Fördergelder verteilen.

Stellvertretender Landrat Egid Hofmann merkte abschließend an, daß sich mit Franz Löffler der beste Kandidat vorgestellt hat. Er genieße sein vollstes Vertrauen und habe durch seine Arbeit der letzten Jahre gezeigt, daß er für die Menschen da ist und auch in schwierigen Zeiten eine Perspektive gibt. Sein Wunsch wäre es, daß mit einer guten Wahlbeteiligung die bisher gute Entwicklung des Landkreises zukünftig mit Franz Löffler als Landrat fortgeführt wird.

Hohenbogenwinkel. "Das ist die größte Fischparty im Landkreis" stellte Landrat Theo Zellner am Freitagabend (19.02.2010) im Brunnerstadl in Arnschwang beim traditionellen Fischessen der Hohenbogenliste fest. Wie alle Jahre stand neben kurzen Ansprachen das persönliche Gespräch der Mitglieder mit den Mandatsträgern im Mittelpunkt. Anstelle einer "Fischrede" hielt heuer Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier im Gewand des "Bruder Barnabas" den Anwesenden in Versform den Spiegel vor.

Als amtierender Sprecher konnte Arnschwangs Kreisrat und 2. Bürgermeister Josef Mühlbauer heuer die gut besuchte Versammlung eröffnen. Sein besonderer Gruß galt Landrat Theo Zellner mit Frau Inge, MdB Karl Holmeier und dessen Vorgänger Klaus Hofbauer sowie Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler. Wie bei der Hohenbogenliste seit 15 Jahren Tradition, kamen aus allen fünf Mitgliedsgemeinden die Mitglieder, um bei köstlichen Fischspeisen auch politische Gespräche zu führen. "Unser Fischessen stärkt den Zusammenhalt ", attestierte Josef Mühlbauer. Hausherr Andreas Brunner stellte das üppige Fischbuffet vor, während die Geschwister Vogl "mit dem Hans und dem Hans" die Veranstaltung musikalisch umrahmten.

In seinem Grußwort dankte Landrat Theo Zellner der Hohenbogenliste für ihre beständige Arbeit für den Landkreis, für die loyale und kritische Zusammenarbeit. "Ihr vertretet die Interessen der Region um den Hohenbogen, ohne das Ganze des Landkreises aus dem Auge zu verlieren". Dabei lobte der Landrat vor allem den ständigen Dialog der Mitglieder und Mandatsträger und stellte fest, daß es der Hohenbogenliste nicht um Schlagzeilen sondern um eine gute Sacharbeit geht. "Ihr transportiert das, was man im Volk denkt", so der Landrat, der auch auf die jahrelange hartnäckige Arbeit der Hohenbogenliste in Sachen Südumgehung oder Drachensee herausstellte. Diese beiden Projekte seien unter anderem deshalb so weit fortgeschritten, weil die Hohenbogenliste seit fünfzehn Jahren so massiv darauf gedrängt und gute Vorarbeit geleistet hat. Handlungsbedarf gäbe es aber auch bei der Verbesserung der Bahnanbindung und beim Ausbau des Radwegenetzes in der Region. "Die Verlegung des Radwegs zwischen Arnschwang und Furth im Wald schaffen wir, wenn die beiden Kommunen und der Landkreis die Kosten zu je einem Drittel übernehmen", gab sich Zellner optimistisch. Eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre sah der Landrat beim Radwegebau im Lückenschluß zwischen Neukirchen b. Hl. Blut und dem Drachensee. Auf die kommunalen Finanzen eingehend, meinte der Landrat, wenige Tage nach dem Aschermittwoch müsse man wohl für die nächsten zwei oder drei Jahre auch in den Köpfen eine gewisse Fastenzeit einläuten. Aufgrund sinkender Steuereinnahmen müsse an mancher Stelle bei Städten und Gemeinden aber auch beim Landkreis der Rotstift angesetzt werden.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler stellte in seinem Grußwort die Notwendigkeit des Bezirks als dritter kommunaler Ebene dar. Gerade im sozialen Bereich habe der Bezirk unheimlich wichtige Aufgaben zu erfüllen. Neben der Sozialarbeit ging Löffler auf die erste stationäre Psychiatrie ein, die der Bezirk künftig am Chamer Krankenhaus betreien wird. Damit könne vielen Menschen gut und wirksam vor Ort geholfen werden, so Löffler, der für gute medizinische Einrichtungen auch im ländlichen Raum plädierte. Ein weiteres Thema war die berufliche Bildung, in der sich der Bezirk stark engagiert. Ein wichtiger Baustein sei die Gestaltungsakademie in Cham, die vielen jungen Leute eine qualifiziertes Studium ermöglicht. "Wir brauchen berufliche Bildung auch in der Fläche und nicht nur in den Zentren", appellierte Franz Löffler und warb gleichzeitig um die Soldiarität von Gemeinden und Landkreisen damit diese umfangreichen Aufgaben auch bezahlt werden können.

In der Zwischenzeit war Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier eingetroffen, um im Gewand des "Bruder Barnabas" ans Rednerpult zu treten. Die Zeit beim Rückflug aus Berlin nutzte er, um passende Verse für die Fastenrede auszuarbeiten. Dabei spannte Holmeier den Bogen von der Bundeskanzlerin über den Vizekanzler, die Arge und Harz-IV bis hin zur Wirtschafts- und Finanzkrise. Aber auch die regionale Politik kam zur Sprache. So manche Begebenheit des letzten Jahres nutze Karl Holmeier aufgrund umfangreichem "Insider-Wissen", um in Versform sowohl die Mandatsträger als auch die fünf Mitgliedsgemeinden der Hohenbogenliste zu "derblecken". "So, jetzt is´aus, jetzt is´ der Flieger g´landt" beendete der MdB seine Reime. Er wünschte sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Hohenbogenliste, die eine wichtige Funktion für den ganzen Landkreis hat.

Bild: MdB Karl Holmeier als "Bruder Barnabas" bereicherte heuer das traditionelle Fischessen der Hohenbogenliste, zu dem sich eine Reihe von Mandatsträgern und Vertretern der fünf Mitgliedsgemeinden eingefunden haben.

Eschlkam. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Juni 2008 im Gasthof zur Post in Eschlkam waren die Vorstandswahlen für die nächsten sechs Jahre fällig. 1. Vorsitzender bleibt Kreisrat Markus Müller aus Neukirchen b. Hl. Blut, zum Listensprecher wählten die Mitglieder Rimbachs Bürgermeister, Kreisrat Theo Amberger.

Bürgermeister Josef Kammermeier eröffnete die Versammlung, freute sich, dass die Hohenbogenliste, sie sich immer mehr stabilisiert, in den letzten zwölf Jahren so viel erreicht hat. Die Hohenbogenliste mache eine solide Arbeit, arbeitete mit Herrn Landrat Zellner bestens zusammen. Die Wahl habe gute Ergebnisse gebracht. Man habe die Zahl der fünf Kreisräte halten können. Weniger gut war die Tatsache, dass die CSU-Kreistagsliste im Hohenbogenwinkel Werbung für sich gemacht habe. Alle Kreisräte sind in Ausschüssen vertreten. Die nächsten Jahre werde der Radwegebau von Nekirchen nach Eschlkam zum Drachensee, und von Bad Kötzting nach Eschlkam, Furth im Wald mit Ziel sein.

Kreisrat Kammermeier bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft, Kreisräten und Mitgliedern in den letzten sechs Jahren.

Derzeit stütze sich die Hohenbogenliste auf 113 Mitglieder, bei der letzten Kommunalwahl sind viele neue Mitglieder dazu gekommen berichtete Kreisrat und 1. Vorsitzender Markus Müller. Der Vorsitzende bat für Ida M. Aschenbrenner die seit einem Jahr Mitglied war, die sich für den Hohenbogenwinkel und ihre Heimat unendlich eingesetzt hat, um eine Gedenkminute.

Es sei wichtiger denn je, dass die Region möglichst stark im Kreistag vertreten ist, wenn auch der Wahlkampf 10 000 Euro verschlang. Vorsitzender Müller bedankte sich bei allen Spendern, Kandidaten und Mitgliedern für die Unterstützung im Wahlkampf. Aber trotzdem muss die Hohenbogenliste noch besser im Hohenbogenwinkel und im ganzen Landkreis verwurzeln. Wir alle müssen noch deutlicher machen, dass dies die richtige Interessenvertretung ist. Dass Soll von 5 Kreisräten habe man erfüllt. Durch den Einzug von Kreisrat Josef Mühlbauer habe auch die Gemeinde Arnschwang einen Vertreter im Kreistag bekommen. Leid, tue ihm aber das sein früherer Kreistagskollege Alois Breu, nicht mehr Landkreis- Behindertenbeauftagter geworden ist. Vizelandrat Egid Hofmann und er persönlich, haben sich dafür eingesetzt. Aber die Entscheidung sei anders ausgefallen. Landrat Zellner habe sich mit Vera Müller und Leo Hackenspiel für zwei amtierende Kreisräte ausgesprochen. Er finde, dass Alois Breu als selbst Betroffener, die Aufgabe hervorragend gemeistert habe. Als 1. Vorsitzender der Hohenbogenliste und Kreisrat bedankte sich Markus Müller beim Behindertenbeauftragten Alois Breu aufs Herzlichste.

In seiner Jahresrechnung 2007/08 schlüsselte Kassier Hermann Lamecker Ausgaben und Einnahmen auf, konnte von insgesamt 3300 eingegangenen Spendengeldern berichten. Rechnungsprüfer Ludwig Fischer und Georg Baumann, bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung, beantragten die Entlastung des Kassiers, die man einstimmig gewährte. Dem Beschluss über dem Haushaltsplan 2008/09 wurde einstimmig angenommen.

Hans Kerscher wurde dann mit der Durchführung der Neuwahlen beauftragt. Per Akklamation wurde Markus Müller als 1. Vorsitzender bestätigt, als Stellvertreter Ernst Wühr. Als Listensprecher Theo Amberger, Kassier Hermann Lamecker, Schriftführerin Ingrid Weindl jun. Rechnungsprüfer: Georg Baumann und Anton Bachmeier. Zu fünf Beisitzern neben den Kreisräten, 1. Bürgermeistern und CSU- Ortsvorsitzenden wurden für Arnschwang: Ludwig Ochsenmeier, für Eschlkam: Resi Altmann, Gleißenberg: Dr. Siegfried Seidl. Für Neukirchen: Hans Kerscher und für Rimbach; Wick Fischer gewählt.

Der neue Listensprecher Theo Amberger bedankte sich für das Vertrauen sprach die Kreispolitik kurz an. Es gibt zwar keinen Krankenhausausschuss mehr, aber trotzdem werden die Krankenhäuser weiter den Kreistag beschäftigen. Das Defizit konnte noch nicht abgebaut werden. Erst 2010 wird voraussichtlich eine schwarze Null erwartet. Sehr erfreulich sei, dass die Müllgebühren weiter sinken.

Neben dem Krankenhaus-Problem kommt mit der Neustruktuierung der Berufsschulen ein weiteres Problem auf den Kreistag zu. merkte stellvertretender Landrat Egid Hofmann an. Die Konzentrierung der Schulen, wird noch für einiges Unbehagen sorgen. Die Finanzen für Radwegebau sind schlechter geworden. Auch eine Kürzung gibt es beim Straßenbau. 39 Mitglieder leisten in den Fraktionen seit der Wahl, eine gute Kreispolitik. Hofmann bedauerte ebenfalls, dass die ausgezeichnete Arbeit des Behindertenbeauftragten Alois Breu weg gefallen ist. Denn, als Selbstbetroffener wisse man am besten, was zu tun ist. Für Karl Holmeier der am 4. Platz für die CSU- Landtagsliste kandidiert, bat Hofmann, Holmeier zu unterstützen

Karl Weichs aus Arnschwang sprach die Mißstände in der Unfallabteilung im Krankenhaus Cham an. Es kann doch nicht sein, dass wenn einem der Daumen nach hinten raus steht, erst in ein paar Tagen einen Termin bekommt. Es dann vor lauter Schmerzen nicht mehr aushält, nach Regensburg fährt, um Hilfe zu bekommen. Vizelandrat Hofmann meinte er brauche dafür Fakten und Daten, um etwas tun zu können. Franz Schießl prangerte an, dass nachdem der 2. Bauabschnitt nach über drei Jahren bei Großaign zur Grenze kein Quadratmeter Grund noch nicht bezahlt ist. Das, kann doch nicht sein. Wenn jemand ein Haus bauen will kann er dies nur tun, wenn er einen Grund hat. Der Staat kann dies, er nimmt sich einfach den Grund? Bürgermeister Josef Kammermeier merkte dazu an, dass die Preisverhandlungen noch nicht abgeschlossen sind.

Ein weiteres Thema war der Flugplatz-Straßenausbau bei Furth im Wald, denn hierfür sei nun die Zeit reif, waren sich die Anwesenden einig.

Gleißenbergs Bürgermeister Josef Christl, der sichtlich über vieles verärgert ist, zum Einem wegen der schlechten Teilnahme bei der Versammlung der Hohenbogenliste in Gleißenberg, für die man sich soviel Arbeit gemacht hat. Er ist zwar nach wie vor der Meinung, dass die Hohenbogenliste eine gute Liste sei. Aber die CSU und alle Parteien machen alle nur zum Hans- Kasperl. Wenn er den Streik der Milchbauern sehe, er selber sei auch ein Milchbauer, gehe ihn die Galle hoch. Wenn er sehe wie alleine diese auf weiter Front kämpfen. Auch Milchbauern sind Arbeitsplätze. Wenn es die Bauern nicht mehr gäbe, wer pflege dann die Landschaft. Die hohen Preise für Diesel und Dünger, dass gehe bald nicht mehr. Die Bauern müssen die Milch wegschütten, anderswo verhungern Menschen. Da krankt es doch überall. Er sehe keinerlei Unterstützung. Der Bauernverband tut nichts, die Politik redet Blabla, er mache da nimmer mit. Allein die Gaudi mit dem Klärschlamm, obwohl dieser der beste Dünger überhaupt sei? Sogar Bauernverbandvertreter sind dafür, dass der Klärschlamm nicht mehr ausgebracht werden darf, dass könne doch nicht sein, meinte voller Bitterkeit Josef Christl. Persönlich mache er bei der Hohenbogenliste nimmer mit, er ziehe sich daraus zurück, seine Gemeinde könne aber Mitglied bleiben, gab Josef Christl deutlich zu verstehen.

Marianne Schillbach pflichtete Josef Christl voll bei, machte sich ebenfalls stark für die Milchbauern. Die Milchbauern sind unsere Leute, die nur einen gerechten Lohn für ihre Arbeit wollen, dazu sind ein Großteil Mitglieder bei der Hohenbogenliste. Marianne Schillbach stellte Antrag, dass die Hohenbogenliste die Milchbauern in ihrem Kampf und den Forderungen unterstützt.

Vizelandrat Egid Hofmann, meinte er verstehe es auch nicht, dass der Bauernverband sich nicht vor die Milchbauern stellt. Die Kreisräte und anwesenden Mitglieder beschlossen, dann einstimmig, dass sie eine Resolution erarbeiten, diese an Minister Seehofer, Bauernpräsident Sonnleitner und Miller sowie an die Politik schicken. Die Hohenbogenliste unterstützt somit voll die Milchbauern in der Forderung um einen fairen Preis von 43 Cent.

Foto: Diese Vorstandschaft mit 1. Vorsitzenden Markus Müller, Stellvertreter Ernst Wühr, Kassier Hermann Lamecker leiten die nächsten sechs Jahre die Geschicke der Hohenbogenliste. Mit im Bild rechts der neue Listensprecher Kreisrat Theo Amberger aus Rimbach.
Text & Bild: Marianne Schillbach

Arnschwang. Die Mitglieder der Hohenbogenliste mit den Gemeinden Arnschwang, Eschlkam, Gleißenberg, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach haben die Schwerpunktthemen für die Kreistagswahl 2008 festgelegt. Im Landgasthof Brunner in Arnschwang begrüßte der Eschlkamer Bürgermeister und Kreisrat Josef Kammermeier als derzeitiger Listensprecher die Mitglieder aus den fünf Gemeinden.

„Die Hohenbogenliste hat sich mehr als etabliert“, stellte Josef Kammermeier eingangs fest und verwies darauf, dass die Kreisräte aus dem Hohenbogenwinkel zu einem wichtigen Pfeiler der Kreistagspolitik geworden sind. „Wir arbeiten im Kreistag gut zusammen“, so der Eschlkamer Bürgermeister, der auch gleich auf die wichtigsten Themen für den anstehenden Wahlkampf zu sprechen kam.

So könne man mit Stolz feststellen, dass sich die jahrelangen Bemühungen um die Südumgehung gelohnt haben. „Wir haben maßgeblich an der Südumgehung mitgearbeitet und sind froh, dass es jetzt endlich mit dieser wichtigen Verkehrsanbindung für den Hohenbogenwinkel los geht“, so der Sprecher, der auf zahlreiche Initiativen, Schreiben und Besprechungen der Hohenbogenliste zu diesem Thema verwies. Genauso erfreulich sei die Entwicklung beim Drachensee, der weit über Furth im Wald und Eschlkam hinaus ausstrahlen wird. Jetzt gelte es, die den Drachensee mitzugestalten, damit er möglichst attraktiv wird. „Da sind wir in alle wichtigen Gespräche eingebunden“, berichtete Bürgermeister Kammermeier.

Schließlich verwies Kammermeier auf zahlreiche Projekte, die in den letzten sechs Jahren unter Mitwirkung der Hohenbogenlisten-Kreisräte im Landkreis umgesetzt werden konnte. „Auf eine aktuelle Arbeitslosenquote im Landkreis von nur noch 3,5 Prozent können wir alle stolz sein“. Außerdem sei der Stand der versicherungspflichtigen Arbeitsplätze noch nie so hoch gewesen wie jetzt, so Josef Kammermeier und verwies auf die Spitzenleistung von Landrat Theo Zellner.

Nachdem die Vertreter der Mitgliedsgemeinden ihre Vorschläge für die Kandidatenliste zur Vorbereitung der Nominierungsversammlung am 5. Dezember vorgelegt hatten, übernahm Vorsitzender Markus Müller aus Neukirchen b. Hl. Blut die Moderation zur Erarbeitung des Wahlprogramms. Der Neukirchener Markt- und Kreisrat sammelte reihum die Anregungen der Mitglieder aus Arnschwang, Eschlkam, Gleißenberg, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach. So wird im Bereich Infrastruktur und Verkehr eine flächendeckende DSL-Versorgung ebenso gefordert wie der zügige Bau der Südumgehung Furth im Wald, ein möglichst vierspuriger Ausbau der B20 von Furth im Wald bis zum Autobahnanschluß der A92 und der Bau der Donau-Moldau-Bahn zur Verbesserung der Schienenanbindung an Regensburg und München. Außerdem plädieren die Mitglieder der Hohenbogenliste für eine Beschränkung am Grenzübergang Eschlkam-Neuaign auf den regionalen Verkehr auch nach dem Wegfall der Grenzkontrollen. Zudem wird eine entsprechende Unterstützung der Gemeinden beim Unterhalt der bestehenden Flurbereinigungsstraßen gefordert.

Im Bereich Wirtschaft-Tourismus-Landwirtschaft geht es neben der Unterstützung von Handel und Gewerbe um einen weiteren Bau von Radwegen beispielsweise von Neukirchen b. Hl. Blut durch das Freibachtal zum Drachensee sowie von Eschlkam über Rimbach nach Bad Kötzting und um eine attraktive Gestaltung des Drachensees, wobei allerdings auch gefordert wird, dass die Landwirtschaft im Hohenbogenwinkel dadurch nicht benachteiligt werden darf. Der Erhalt des Nato-Turms am Hohenbogen als Aussichtsturm und Dokumentation des Kalten Krieges steht genauso auf dem Plan wie die langfristige Sicherung der Langlaufloipen auf dem Hohenbogen.

Weiter will sich die Hohenbogenliste dafür stark machen, dass die Sicherheit der Bevölkerung auch nach dem Wegfall der Grenzkontrollen zum Jahresende gewährleistet bleibt. Weitere Themen sind die Optimierung der Berufsschulen im Landkreis nach Berufsbildern und eine Aufwertung der Hauptschulen. Auf kulturellem Sektor soll der Bau des Fahrradmuseums in Arnschwang, die Neugestaltung des Klostergartens in Neukirchen b. Hl. Blut und die Unterstützung von Festspielen wie Burg Lichteneck unterstützt werden. Schließlich fordert die Hohenbogenliste eine Korrektur bei der Zweitwohnungssteuer, durch die den Gemeinden im ländlichen Raum in jüngste Zeit erhebliche Nachteile entstanden sind.

Neukirchen b. Hl. Blut. Mit dem klaren Ziel, die Position im Kreistag auszubauen, ist die Hohenbogen-Liste mit den Gemeinden Arnschwang, Eschlkam, Gleißenberg, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach am Montagabend im Gasthof zur Linde in Neukirchen b. Hl. Blut in den Wahlkampf gestartet.

Vorsitzender und Kreisrat Markus Müller konnte neben den Kandidaten der Hohenbogen-Liste auch Landrat Theo Zellner und zahlreiche Zuhörer begrüßen. Schließlich nutzten auch die Neukirchener Marktratslisten von CSU, CUW und UW sich und ihr Programm vorzustellen.

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