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Thenried/Rimbach. (ec) Große Resonanz fand die Betriebserkundung der Hohenbogenliste beim Betreuten Wohnen in Rimbach/Thenried. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der modernen Pflegeeinrichtung „Nicole’s Dörfli“ zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung fügte sich nahtlos in den Wahlkampf der Hohenbogenliste ein, der bewusst auf persönliche Begegnungen, Einblicke in Betriebe und den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort setzt.
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Vom Bauernhof zur europäischen Spitzenadresse für Familien – den fünften Stern fest im Blick
Zettisch/Rimbach. (ec) Wer heute die imposante Lobby des Ulrichshofs betritt, spürt sofort: Hier ist aus einer Idee eine Vision geworden – und aus einem ehemaligen Bauernhof eines der renommiertesten Kinder- und Familienhotels Europas. Genau dieses beeindruckende Gesamtbild wollte Bürgermeister Heinz Niedermayer den Mitgliedern der Hohenbogenliste näherbringen. Als 1. Vorsitzender der Wählergemeinschaft war es ihm ein besonderes Anliegen, die aktuelle Entwicklung des touristischen Vorzeigeprojekts der Gemeinde aus erster Hand zu vermitteln.
In der lichtdurchfluteten Lobby begrüßte Hotelinhaber Ulrich N. Brandl gemeinsam mit seinen Söhnen Nikolaus und Benjamin die Delegation zu einem ausführlichen Informationsgespräch. Mit dabei war auch Landratskandidat Michael Multerer aus der Nachbargemeinde Arnschwang. Schnell wurde deutlich: Der Ulrichshof ist weit mehr als ein Hotel – er ist ein stetig wachsendes Gesamtkonzept, getragen von Innovationsgeist, regionaler Verbundenheit und familiärer Leidenschaft.
Beim anschließenden Rundgang durch das weitläufige Haus und die Außenanlagen nahm sich die Familie Brandl viel Zeit, um über aktuell laufende und geplante Baumaßnahmen zu informieren. „Wir möchten euch heute zeigen, wie sich unser Haus weiterentwickelt – und warum wir diesen Weg konsequent gehen“, erklärte Ulrich N. Brandl. Sein Blick gilt dabei dem großen Ganzen, während das operative Tagesgeschäft längst in den Händen der nächsten Generation liegt.
Aktuell entstehen im Rohbau der Residenz neue, großzügige Appartements. Gleichzeitig werden Restaurant- und Küchenbereiche erweitert, um den stetig steigenden Gästezahlen gerecht zu werden. Juniorchef Benjamin Brandl erläuterte die Dimension des Projekts: Der bestehende Bau aus dem Jahr 1996 wächst von 43 auf künftig 59 Wohneinheiten – errichtet in massiver Holzbauweise und nahezu ausschließlich mit Firmen aus dem Landkreis Cham. „Die regionale Wertschöpfung ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Überzeugung“, betonte er.
Auch technisch stellt sich der Ulrichshof den wachsenden Ansprüchen seiner internationalen Gästestruktur. Alle Wohneinheiten sollen künftig klimatisiert werden – ein Standard, den insbesondere Gäste aus Nordamerika und Asien erwarten. Der dafür notwendige Energiebedarf soll nachhaltig durch eine geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage gedeckt werden.
Dass der Betrieb trotz aller Größe familiär geblieben ist, wurde beim Rundgang schnell spürbar: Kinder sausten lachend durch die Flure, teils barfuß – kein Problem dank durchgängiger Fußbodenheizung. Währenddessen rollte Service-Roboter „Bella“ nahezu geräuschlos vorbei und brachte benutztes Geschirr in die Küche. „In Zukunft wird „Bella“ morgens sogar das Omelett servieren“, erzählte Nikolaus Brandl augenzwinkernd und zeigte damit, wie selbstverständlich im Ulrichshof modernste Technik und herzliche Gastlichkeit miteinander verschmelzen.
Weiterlesen: Hohenbogenliste zu Gast im Ulrichshof in Zettisch
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Neben der Stärkung von Handel und Gewerbe in der Region sollen die touristischen Strukturen optimiert und durch stärkere gemeindeübergreifende Zusammenarbeit effektiver werden. Beim Angebot gehe es um den Ausbau des Radwegenetzes, die Optimierung der Wanderwege und die Unterstützung des Seilbahn-Neubaus am Hohenbogen. Bei der Landwirtschaft setzt man sich für ein ausgewogenes Verhältnis von Lebensmittelproduktion und Energiewirtschaft ein, die Flurbereinigungsstraßen müssten zeitgemäß ausgebaut werden. Die Sicherheit der Bevölkerung sei durch entsprechende Polizeipräsenz und die Schleierfahndung zu gewährleisten. Drogenküchen in Tschechien müssen bekämpft und die Prävention fortgesetzt werden. Bei der Medizin gehe es um eine wohnortnahe Versorgung mit Haus- und Fachärzten, Wochenenddiensten und Notarzt-Standorten. Zu Ferienzeiten sollte das Kindergartenangebot gemeindeübergreifend durchgehend organisiert werden. Neben der Sicherstellung einer wohnortnahen Schulbildung auf hohem Niveau unterstützt man den Campus und das Schullandheim Gleißenberg. Bei der Ökologie geht es um den Ausbau regionaler Wertschöpfung aus regenerativer Energie und das Erschließen noch nicht genutzter Potenziale in der Region. Schließlich gehe es um die Stärkung der grenzüberschreitenden Beziehungen im Sinne guter Nachbarschaft, den Abbau von Sprachbarrieren durch bessere Vernetzung von Kindergärten und Schulen sowie um wirksame Konzepte zum demographischen Wandel mit Förderung der Ortskerne, beispielsweise im Rahmen des Aktionsprogramms Dorf-Vital, so Markus Müller.
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Im Jugendhaus in Ried bei Gleißenberg trafen sich die Mitglieder der Hohenbogenliste mit den Gemeinden Arnschwang, Eschlkam, Gleißenberg, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach zur Jahreshauptversammlung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Rimbachs Bürgermeister Heinz Niedermayer folgten die Berichte der HBL-Kreisräte mit Diskussion. Als Nachfolger von Gleißenbergs Bürgermeister Wolfgang Daschner wurde Eschlkams Bürgermeister Florian Adam turnusmäßig zum Sprecher gewählt.
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